3 Fragen im Interview zum Thema Ökostrom

Im Gespräch mit Leonie, Auszubildende Kauffrau für Büromanagement bei der Tauro-Implant, über ihre Ansicht zum Thema Ökostrom und regionale Stromanbieter. In drei Fragen beschreibt sie uns ihren Standpunkt dazu und ihre Gedanken im Umgang mit diesem wichtigen Thema.

Weißt du, wie viel CO2 du an einem Tag verbrauchst?

Leonie: Die Frage habe ich mir noch nicht gestellt und kann sie daher nicht genau beantworten. Vor geraumer Zeit bin ich auf einen tollen Artikel gestoßen, bei dem mir bewusst geworden ist, dass mich der CO2 Ausstoß nicht nur beim Autofahren begleitet sondern im ganzen Alltag. Vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Das hat mich sehr überrascht. Tatsächlich fängt es schon bei meinem Wecker an, denn dafür nutze ich mein Handy und damit dies funktioniert muss ich es mit Strom aufladen. Weiter geht es mit der elektrischen Zahnbürste, mit dem Einschalten des Lichts beim Lesen, um die Bluetooth-Box oder den Fernseher zu nutzen. Am Abend wird dann noch gekocht, auch hier wird wieder Strom für die Zubereitung genutzt. Viele Dinge im Alltag werden bei mir mit Strom betrieben. Bei euch ist das bestimmt genauso. Dabei ist mir klar geworden, dass ich schon als einzelne Person viel Strom beziehe um meinen Alltag zu bestreiten. Und die hier aufgezählten Sachen sind nur ein Bruchteil von dem, was täglich benötigt wird.

Aber woher kommt der Strom?

Leonie: Auch hier hat der Artikel mir bewusst gemacht, dass der meiste Strom für die privaten Haushalte noch aus konventioneller Energiegewinnung kommt, das heißt die Energie stammt aus Brennfossilien und nicht aus erneuerbaren Energien. Die Energiegewinnung aus Kernkraftwerken zählt auch zur konventionellen Energiegewinnung, da diese nicht nachhaltig sind. Das alles lässt meinen CO2 Ausstoß weiter steigen.

Welche Alternative bleibt mir beim Bezug von Strom?

Leonie: Abschließend habe ich mich mit dem Thema mehr beschäftigt, bei wem ich den Strom beziehen kann. Ich habe mich bei unseren örtlichen Stadtwerken erkundigt, welche Optionen mir zur Verfügung stehen, um meinen CO2 Ausstoß beim Gebrauch von Strom zu verringern. Tatsächlich gab es zwei Möglichkeiten die mit den neuen Erkenntnissen in Frage kommen. Regionaler Strom aus Windkraftanlagen, der tatsächlich aus meinem Nachbardorf kommt. Für einen kleinen Aufpreis fand ich diese Alternative natürlich super und habe mich direkt dafür entschieden meinen Strom umzustellen. Das freut mich sehr, mit meiner Entscheidung verbrauche ich jetzt eindeutig weniger CO2 und ganz ohne die Unterstützung von Braunkohle oder sogar Kernenergie.
Die Erkenntnis zur Förderung der Umwelt hat mich natürlich als junge Person sehr gefreut.
Als andere Alternative wurde mir noch die Photovoltaikanlage vorgestellt. Diese wird oftmals auf den Dächern von Einfamilienhäusern oder gewerblich genutzten Gebäuden montiert. Auch mein Ausbildungsbetrieb beschloss 2019, eine Photovoltaikanlage auf das Dach bauen zu lassen. Seit dem produzieren wir unseren eigenen Strom, welchen wir tagsüber auch direkt nutzen. Nicht genutzter Strom kann bei solchen PV-Anlagen auch gespeichert werden.
Diese Option kommt leider noch nicht infrage. Aber später, wenn ich in meinem eigenen Haus wohne, werde ich auf die Photovoltaikanlage zurückkommen.

Bei unserer Firma bekommt ihr auf der Website einen guten Überblick für die Energiegewinnung und die Einsparung an CO2.

Warum eine Photovoltaikanlage aus meiner Sicht sinnvoll für alle ist:

– geringere Stromkosten
– Energie kann gespeichert werden
– auch ohne starke Sonneneinstrahlung wird die UV-Strahlung eingespeichert
– kein CO2 Verbrauch bei der Energiegewinnung

Wir produzieren unseren eignen Strom.

Leonie ist seit August 2018 Auszubildende bei der Firma Tauro-Implant. In ihrer Freizeit engagiert sie sich bei der freiwilligen Feuerwehr und unterstützt den MTV bei der Kinderbetreuung in ihrem Wohnort.

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