Dürfen Kleinkinder und Säuglinge mit TauroLock™ versorgt werden?

Eltern, Ärzte und Pflegende wollen insbesondere für die kleinsten Patienten keine Risiken eingehen, sie dennoch vor möglichen und zusätzlichen Gefahren, wie z.B. einer Portinfektion zuverlässig schützen.  Ob auch Kinder mit TauroLock™ versorgt werden dürfen ist eine wichtige Frage, die uns häufig gestellt wird. Da die medizinische Versorgung von Babys und Kindern sich oftmals von der Behandlung der Erwachsenen unterscheidet, treten Unsicherheiten in der Versorgung auf. Im Bereich der parenteralen Ernährung spielt sich diese häufig im heimischen Umfeld ab und wird nicht selten von den Eltern selbst übernommen.

Auch uns liegt das Wohl Ihrer kleinen Schützlinge besonders am Herzen und es ist uns ein ganz besonderes Anliegen, Ihre Kinder vor Infektionen und den daraus resultierenden Problemen zu schützen!

Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen ja, TauroLock™ darf bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden.

Folgende Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Instillation zu beachten und einzuhalten:

  • Instillieren Sie TauroLock™ langsam das heißt, nicht schneller als 1 Milliliter pro 5 Sekunden bei Neugeborenen und Kindern unter zwei 2 Jahren in das Gefäßsystem, um den Hohlraum komplett zu befüllen.
  • Das jeweilige Füllvolumen ist in den Herstelleranweisungen angegeben, bzw. bei der Implantation des Gefäßzugangs festzulegen. Diese Volumina müssen strikt eingehalten werden.
  • TauroLock™ verbleibt bis zur nächsten Behandlung (max. 30 Tage) im Gefäßsystem.
  • Vor Beginn der nächsten Behandlung muss TauroLock™ aus dem Katheter/Port durch Aspirieren entnommen werden und entsprechend der vor Ort geltenden Vorschriften entsorgt werden.
  • Spülen Sie TauroLock™ auch in Ausnahmefällen bei Säuglingen oder Kindern unter zwei Jahren nicht durch.

 

Nützliche Informationen:

Um das Risiko katheterassoziierten Blutstrominfektion zu vermeiden, sollte das Gefäßzuganssystem auch bei Säuglingen und Kleinkindern vor jeder Behandlung pulsatil mit NaCl gespült werden. Dies ist von erheblicher Bedeutung, so können Verunreinigungen und Fibrinablagerungen im Katheter vorab schon nachweisbar beseitigt werden. Mit dieser effizienten Spülmethode kann das Risiko einer katheterassoziierten Blutstrominfektion nochmals gesenkt und intraluminale Verschlüsse vermieden werden.

Eine sehr gute Hilfestellung in diesem Zusammenhang stellen unsere Sets dar. Hier sind alle benötigten Materialien in einem Set vorhanden, so dass die Versorgung mit wenigen Handgriffen absolut hygienisch abläuft. Darüber hinaus kann eine einfache Selbstkontrolle des Ablaufs erfolgen, ob alle benötigten Materialien verbraucht wurden.

 

 

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